Schutzziel Wohlbefinden: Optimale Raumgestaltung am Arbeitsplatz Auch wenn der Arbeitsplatz keine Wellness-Oase ist: Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist notwendig, um die geforderte Arbeitsleistung optimal erbringen zu können. Es gibt jedoch Arbeitsplätze, an denen grundlegende Faktoren nicht gegeben sind. Was kann man tun, um die Arbeitsplatzgestaltung zu verbessern?
Regine Mohr
IVA - Interkantonaler Verband für Arbeitsnehmerschutz
Mehr Sicherheit für Einzelarbeitsplätze - Sicher kommunizieren, richtig handeln, Schaden abwenden! Sicher kommunizieren, richtig handeln, Schaden abwenden!
Mit Beispielen aus der Praxis berichtet Peter Härdi von Ascom (Schweiz) AG Wireless
Solutions, wie durch gesetzliche Regelungen Arbeitnehmer geschützt und Regressansprüche gegenüber Unternehmen abgewendet werden können.
Power@Work - strukturierter Risikodialog zwischen Ausbildungsverantwortlichem und Lernenden Inhalte, die für 'alte Hasen' selbstverständlich sind, dem Lernenden aber oft neu, können ohne Verluste weitergegeben und die Sicherheit am Arbeitsplatz damit erheblich verbessert werden. Das Instrument soll Fragestellungen und Informationen für beide Sichtweisen aufbereiten und damit allen Mitarbeitern unabhängig von ihrem Ausbildungsstand zugänglich machen.
Die Plattform wird von Thomas Braun, Leiter des Institut für angewandte Morphologie und Vorstandsmitglied des SVBGF Schweiz, am ersten Messetag vorgestellt.
Permanente horizontale und vertikale Sicherungssysteme geegen Absturz Arbeitsunfälle sind in vielen Fällen vermeidbar. Das gilt auch und besonders für Abstürze von Leitern oder Gerüsten bei Bau-, Montage oder Reparaturarbeiten.
Worauf Arbeitgeber achten sollten, wenn sie folgenschweren Abstürzen vorbeugen wollen, zeigt der Vortrag von Mark Wirth, Projektleiter Absturzsicherung bei der SpanSet AG. Er beschreibt die aktuelle Gesetzeslage sowie geltende Normen und gibt einen Überblick über verschiedene Sicherungssysteme, deren Einsatzgebiete und die Anforderungen an das Material.
Zuerst Feuer und Flamme - dann ausgebrannt Burnout: was sind die Ursachen und die Risikofaktoren, welches sind die Risikoberufe? Wie geht man als Betroffener und als Vorgesetzter mit Burnout um?
Der Chefarzt der Klinik Teufen, Dr. Milan Kalabic (Klinik Teufen für ambulante psychosomatische Rehabilitation AG), beurteilt am 05. November 2008 das Burnoutphänomen aus Sicht des Psychiaters. Er zeigt Möglichkeiten der Burnoutprävention und der Therapie auf.
Vortrag präsentiert von der Arbeissicherheit Schweiz
Elektromagnetische Felder an Arbeitsplätzen – Vorstellung der Mobilfunkstudie und Beispiele aus der Arbeitswelt Die Immissionen von Mobilfunk und drahtlosen Funknetzwerken (z.B. WLAN) sind für die Arbeitnehmenden in nicht-industriellen Bereichen nach heutigem Wissensstand weitgehend unbedenklich. Dies ergab eine SECO-Untersuchung (400 Arbeitsplätze, 5 Grossunternehmen). Die vorsorglichen Anlagegrenzwerte, für Orte empfindlicher Nutzung wie Büros und Schulen, wurden eingehalten. Der Hauptbeitrag an den Immissionen lieferten die Funkdienste GSM (Handy) und DECT (Basisstationen der Schnurlostelefone).
René Guldimann vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) berichtet am ersten Messetag über die Auswirkungen von Elektromagnetischen Feldern an Arbeitsplätzen.
Sensibilisierung: überraschend, wirksam, nachhaltig Das Wissen um sicheres und gesundes Verhalten ist in den meisten Betrieben vorhanden. Trotzdem machen verhaltensbedingte Unfälle einen Grossteil der Unfälle in Betrieben aus. Alte Gewohnheiten, Routinen und die Befürchtung, man könnte bei den Berufskollegen auffallen, behindern die Durchsetzung entsprechender Massnahmen. Erfahren Sie im Rahmen einer kurzen Demo, wie sich diese Barrieren mit professionellem Unternehmenstheater überwinden lassen. Seien Sie unbesorgt – niemand muss auf die Bühne.
Sicht ins Freie – Lochbleche und geätzte Gläser an Fassaden Gutes Licht, dazu gehört auch natürliche Beleuchtung mit Sicht ins Freie, ist ein Grundbedürfnis von Arbeitnehmern, und ist eine arbeitsgesetzliche Forderung. Aus architektonischen und technischen Gründen werden immer mehr Hausfronten mit vorgehängten Fassaden oder bedruckten Gläsern gestaltet. Dies führt oftmals zu Sichtbehinderungen, Sehirritationen, -störungen und nicht zuletzt zu Widersprüchen zu den arbeitsgesetzlichen Vorgaben.
Die gesetzlichen Grundlagen werden von Hans Näf und Andreas Meile (Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)) aufgezeigt und anhand von Beispielen wird auf die Problematik aufmerksam gemacht
Nutzen von Investitionen in der
Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz Johann Haas, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, zeigt in seinem Vortrag auf der ArbeitsSicherheit Schweiz anhand einiger Beispiele, dass das Ermitteln von Gefährdungen und das Ergreifen von Massnahmen unter Einbezug der Mitarbeitenden, sei es durch die Umsetzung von überbetrieblichen Lösungen für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz oder durch den individuellen Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit, zu einer Reduktion des Unfallrisikos führt.
Der damit verbundene Kulturwandel im Betrieb kann zudem zu einer deutlichen Reduktion der Krankheitsabsenzen führen und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zu einem positiven Betriebsergebnis und dämpft darüber hinaus die steigenden Gesundheitskosten.(Literatur: Die Volkswirtschaft, 4-2007)
Qualität von Sicherheitsdatenblätter: Aktuelle Situation und Entwicklung unter REACH Sicherheitsdatenblätter (SDB) sind das wichtigste Informationsmittel der Hersteller für die beruflichen Anwender zur Gewährleistung von Gesundheits- und Umweltschutz beim Umgang mit Chemikalien. Trotzdem sind sie häufig fehler- oder lückenhaft und verleiten dadurch Anwender zu gefährlichen Verhalten.
Philippe Kindler vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) stellt aktuelle Untersuchungen zur Qualität der SDB vor und zeigt auf, wie die Anforderungen an die SDB unter dem neuen europäischen Chemikalienrecht REACH ändern.
Türen in Fluchtwegen: Welche technischen Anforderungen sind zu erfüllen? Türen in Fluchtwegen müssen jederzeit ohne Hilfsmittel geöffnet werden können und hindernisfrei begehbar sein. Was banal und einleuchtend tönt, gestaltet sich in der Praxis oft kompliziert. Die breite Varianz an Türarten und Öffnungssystemen erfordert besondere Regelungen.
Werner Krummenacher
IVA - Interkantonaler Verband für Arbeitnehmerschutz
Ernährung am Arbeitsplatz - ein Schlüssel zu mehr Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden Vortrag präsentiert von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung
Nadia Schwestermann
nutriteam
10.10- 10.40
Erste Hilfe nach Kontamination mit Gefahrstoffen Die Verätzung der Haut oder eines Auges sind im Verhältnis zu anderen Krankheitsbildern am Arbeitsplatz zum Glück selten; aber gerade deshalb sind die Betroffenen wie auch die Betriebsärzte- und -sanitäter im Falle eines Unglücks mit Chemikalien vielfach überfordert. Ziel des Vortrages ist es, den Mechanismus einer Verätzung und die Bedeutung einer schnellen und wirksamen Erste Hilfe zu verdeutlichen, aktuellste Forschungsergebnisse vorzustellen und wirksame Massnahmen zur Verringerung von Folgeschäden zu diskutieren.
„vital@kuhnrikon“ – Erfahrungen eines
KMU mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement Die erfolgreiche Unternehmung braucht engagierte, gesunde, flexible Mitarbeitende. Die klar strukturierte betriebliche Gesundheitsförderung gehört zum festen Bestandteil von Unternehmenskultur und Berufsalltag bei Kuhn Rikon AG.
Der Projektverantwortliche Daniel Obrist zeigt auf der ArbeitsSicherheit Schweiz den Nutzen von gesundheitsfördernden Massnahmen und Aktionen auf und beweist, dass sich die Investition und das Engagement in BGF für Mitarbeitende und Unternehmung lohnt.
Vortrag präsentiert von der Arbeitssicherheit Schweiz
Benchmark Absenzen Es ist für viele Betriebe ein zunehmendes Bedürfnis, ihre Absenzzahlen mit den Zahlen anderer Betriebe zu vergleichen!
Im Referat am zweiten Messetag werden von Katharina Walser (Präsidentin des SVBGF Schweiz) und Hansjörg Huwiler (Vorstandsmitglied des SVBGF Schweiz) mögliche Kenndaten wie auch mögliche Quellen von Benchmarkzahlen erläutert. Des weiteren werden die Limiten der Vergleichbarkeit dieser Zahlen aufgezeigt.
Katharina Walser und Hansjörg Huwiler
Schweizerischer Verband für Betriebliche Gesundheitsförderung SVBGF